Let’s f**k the sh*t up !

26. Juni

Nach der Arbeit mal einfach durch die Stadt spazieren… ganz alleine ohne Gruppe (!!!!)… auch sehr nett.

27. Juni

Am Hudson River gibts wieder mal ein gratis Konzert. Die “Brasilian Girls” spielen. Nicht schlecht, aber die Akustik wegen des Windes am Fluß eher bescheiden… egal… die Atmosphäre (Blick auf Stadt, Sonnenuntergang, nette Begleitung) entschädigt.

28. Juni

Wir treffen uns nach der Arbeit um ins weltbekannte Apollo Theatre zur Amateurs Night zu gehen. Es ist ganz lustig… der Schmäh rennt und “Whitney Houston is in the House” - in Form von Sängerinnen, die “I will always love you” zum Besten geben - und das ganze drei Mal. Naja.. nicht unbedingt das was ich erwartet habe - aber der amerikanische Showstil ist unterhaltsam.

Apollo Theatre

29. Juni

Es ist Donnerstag und wiedermal beginnt das Wochenende =) Und es ist diesmal kein normales Wochenende - nein - am Dienstag ist amerikanischer Nationalfeiertag und somit haben wir Freitag bis Dienstag frei. Sehr schön…

Wir starten das Wochenende mit einem Kinobesuch und gehen nachher noch auf ein Getränk in eine Bar - inkl. Transvestitenshow.

30. Juni

Freitag ist natürlicher wieder CDS Seminar, diesmal bei einer Charity Organisation, die Obdachlose und Arme unterstützt. Der Vortragende ist leicht durchgeknallt und präsentiert ein trauriges Thema (Hunger, Armut in einer Finanzmetropole wie NY) mit viel Humor. Wahrscheinlich muss man seinen Job mit Humor nehmen um nicht total durchzudrehen. > In NY verdienen die 29 Reichsten jährlich sieben mal mehr als die 1.8 Millionen ärmsten Bewohner. <
Kurios ist, dass sich die Organisation mitten im Fincancial District befindet... whatever...

Am Abend geht fast die ganze Klasse ;) auf eine Party auf eine altes Boot (davon hab ich schon mal vorher erzählt)-super Location.

Als ich um 5 Uhr in der Früh zuhause ankomme, kommt mir das Aufstehen am Samstag Vormittag um 7.30 doch etwas früh vor.... Hart wie wir aber sind, überwinden wir uns und starten unsere Reise zum Strand um 8.20 am nächsten Morgen.

Wir fahren zu viert (eigentlich wollten ungefähr 8 mitfahren-die waren dann aber doch nicht ganz so hart) mit Subway, Zug, Taxi und Fähre nach Fire Island und sitzten verschlafene 3 Stunden später im nahezu karibischen Sand am Atlantik. Totaler Wahnsinn... ewig langer weisser Sandstrand, Ruhe, wenige Leute, klares aber eiskaltes Wasser und Rehe am Strand(!)... Aus unserem mutigen Plan surfen zu gehen wird zwar aufgrund von zu kleinen Wellen nichts... der Tag ist trotzdem genial... Sommer, Sonne, Sonnenschein... und Football spielen mit den Amis... totales Urlaubsgefühl !!!!!

Beach

Am Abend gehts in ein Künstlerloft zu einer Elektroparty.

2.Juli

Nach einem anstrengenden Samstag gehen wirs am Sonntag eher ruhig an. Ausschlafen und anschließend ein bisschen durch die Nachbarschaft spazieren (Harlem). Das Wetter wieder (so wie das ganze Wochenende) großartig - strahlend blau und heiss - sonst regnet es die letzten 4 Wochen ja eigentlich verhältnissmäßig oft.

Nachher gehts zum Relaxen in den Central Park (ein bisschen Frisbee spielen und Joga und viel schlafen). Der Abend klingt bei indischem Essen aus.

3. Juli

Wiedereinmal ausschlafen, der Samstag hat mir ziemlich zu schaffen gemacht, war es aber auf jeden Fall wert, Wäsche waschen und ein weiterer Parkbesuch, diesmal im Prospekt Park in Brooklyn (eigentlich schon fast ein Wald - rießig groß und gemütlich - New York bietet wirklich alles was man haben will). Am Abend versammelt sich das halbe IHaus im Bryant Park zum Filmschauen. Open-Air Kino zwischen Wolkenkratzer, die Wiese ist voll und die Atmosphäre cool, der Sound leider extrem schlecht. Nachher gehen wir auf ne Party in Chelsea… verrückte Leute, die Futureheads spielen als Surprise-Act und es wird bis in die frühen Morgenstunden des Nationalfeiertages gefeiert. Ich lasse mal die Bilder sprechen…(jedoch eine zensurierte Auswahl)

Bryant Park Party Party

Party Party
4. Juli

Es ist Nationalfeiertag und Markus und ich beschließen Österreicher-Tag zu machen. Wir lassen die deutschen Freunde in ihr Unglück rennen (in Form eines verlorenen Semifinales), schnappen uns Claudias Karten für das Belle & Sebastian Konzert und genießen einen wunderbaren Nachmittag. Vielen, vielen Dank an Claudia, die keine Mühen gescheut hat um die begrenzten Freikarten zu bekommen und sie uns dann auch schenkt (um Ssssssschland live bei der WM zu sehen).

Das Konzert war wirklich geil. Angenehme Vorband, dann eine kurze Unterbrechung mit Regen, der aber von Sonnenstrahlen und der symphatischen Band vertrieben wird. Super Musik und Atmosphäre in Downtown Manhatten (Battery Park um genau zu sein). Man merkt, dass die Band total Spass hat… der Sänger aus Schottland meint:”Let’s f**k the sh*t up” und gewährt Amerika die Unabhängigkeit am amerikanischsten Feiertag des Jahres (das muss jetzt nicht unbedingt jeder verstehen).

Belle & Sebastian Belle and Sebastian

Eins soll nicht unerwähnt bleiben… die Amerikaner verstehen das Prinzip des Zugabenspielens nicht. Bei diesem Konzert wirde zwar das erste Mal (seitdem ich hier in NY bin) nach einer Zugabe verlangt (mit Warten, großen Augen und zögerlichem Klatschen), jedoch ein zweites Lied will keiner hören - auch wenn man merkt, dass die Band richtig Lust hätte - da ist es dann doch wichtiger schnell aus dem Areal und nach Hause zu kommen. tztztztztzztztzzzz….. diese Amis….

Am Abend versammelt man sich wieder einmal bei unserem New Yorker Freund Jordan am Roof-Top (total uneigennützig mal wieder) und genießt den Ausblick aufs Feuerwerk… gar nicht schlecht…

Fireworks

und mehr feuerwerk…

Fireworks Fireworks
5. Juli

Am Mittwoch (hier auch liebevoll “little Saturday”) genannt gehen wir wiedermal in der Arbeit vorbei - nicht zu lange jedoch, denn am Abend ist ein CDS Event. Diesmal gehts zu einem Baseball-Spiel: NY Mets gegen Pittsburgh Pirates. Bei meiner Baseballbegeisterung natürlich eine super Sache auch wenn das Spiel dann doch eher langweilig ist (8 Innings ohne Punkte). Immerhin gewinnen die Mets 5:0. [Hier schick ich mal nen Gruß an “Die Gefährten” - wann steigt denn dieses Jahr das Softballturnier? Bin ich da schon wieder zurück vom Amerika-Trainingslager]

Baseball Baseball Baseball

Baseball Baseball

Natürlich sehr amerikanisch… Gewinnshows, Nationalhymne, Masskotchen (Mr.Met) usw… das volle Programm.

One Response to “Let’s f**k the sh*t up !”

  1. Jakob Kramer Says:

    Hallo Martin, super Sache dei Homepage
    Hab leider keine Ahnung wann das Turnier im Softball startet

    Hoff mal ich verwend die Reply funktion zweckgemäß…